Tag der Offenen Tür 03. Okt 2015:

Die islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland veranstalten seit 1997 jedes Jahr am 3. Oktober den bundesweiten „Tag der offenen Moschee“, kurz TOM. Mehr als 1.000 Moscheen – und somit mehr als ein Drittel aller Moscheen in Deutschland (das Islamische Zentrum Herford ist einer von denen) – bieten an diesem Tag Moscheeführungen, Vorträge und Ausstellungen an. Gleichermaßen gibt es die Möglichkeit, Informationsmaterialien zu erhalten. Das Wichtigste jedoch sind die wunderbaren Begegnungsmöglichkeiten, die jährlich von mehr als 100.000 Besuchern wahrgenommen werden.

Der jeweils festgelegte Themenschwerpunkt soll verdeutlichen, dass Muslime, die in Moscheen, Vereinen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Initiativgruppen und Aktionsbündnissen aktiv sind, sich längst mit den Themen der Gesamtgesellschaft auseinandersetzen und positiv hineinwirken möchten. Ebenso ermöglichen es diese Themenschwerpunkte, ein real existierendes Bild der Muslime, das in der breiten Öffentlichkeit kaum Beachtung findet, in die Gesamtgesellschaft hineinzutragen.

In erster Linie sind es die zahlreichen persönlichen Gespräche zwischen den Gastgebern und den Moscheebesuchern, die das mediale Abbild von „Islam und Muslimen“ in ein neues Licht rücken. Mehr denn je ist es notwendig, sich auf Basis von grundlegenden Informationen über den Islam auszutauschen. Dabei steht für Muslime die authentische Vermittlung des religiösen Selbstverständnisses im Vordergrund.

Durch solch eine gemeinsame Basis wird Missverständnissen vorgebeugt und die Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland deutlich gemacht. Somit soll das Gegenüber nicht als der „Andere“ oder der „Fremde“ wahrgenommen werden, sondern als das „Wir“ in der Gesellschaft.

Der Tag der offenen Moschee ist eine gute Basis für den Dialog. Dieser Austausch ist unverzichtbar in religiös und kulturell pluralistischen Gesellschaften wie der Bundesrepublik Deutschland. Das Gespräch, welches oftmals mit einer einfachen Begegnung, einem Gruß oder mit einem gemeinsamen Mahl beginnt, lässt Menschen zueinander kommen, damit die Widrigkeiten der gemeinsamen Gesellschaft bewältigt werden können. Das Ergebnis solch eines Dialogs wird im Idealfall die gesamtgesellschaftliche Teilhabe fördern.

Iftar( Fastenbrechen) in Monat Ramadan(06.06.2016- 05.07.2016):

Der Ramadan(arabisch رمضان) ist der Fastenmonat der Muslime und neunter Monat des islamischen Mondkalenders. In ihm wurde nach islamischer Auffassung der Koran herabgesandt. Vormonat im islamischen Mondkalender ist der Schaʿbān, nachfolgender Monat der Schawwal.

Einen besonderen Stellenwert erhält der Fastenmonat Ramadan durch die koranische Aussage, wonach es gerade dieser Monat gewesen ist, in dem der Quran(erstmals) als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist.

Das Fasten wird dem Tag, das Fastenbrechen (fitr/iftar) der Nacht zugerechnet, wobei die koranische Direktive:„… und esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt!“ Quran: Sure 2, Vers 187

ebenfalls einer näheren Klärung bedurfte. Der Koranvers verlangt unmissverständlich den Fastenbeginn bei Morgendämmerung(fadschr)

und zwar dann, wenn die ersten Hell- bzw. Dunkelwerte voneinander zu unterscheiden sind.

                                                                                                                     Iftar wurde Täglich für Zentrums Besucher und Flüchtlinge gemacht.

Das Fest des Fastenbrechens(Samstag 09.07.2016):

Mit Ende des Monats Ramadan Beginn des neuen Monats Schawwal, den man ebenfalls durch die Sichtung der neuen Mondsichel festlegt oder im Zweifelsfalle den Ramadan auf dreißig Tage verlängert, feiert man das Fest des Fastenbrechens('id al-fitr/عيد الفطر), auch das „kleine Fest“ genannt(al-'id as-saghir/العيد الصغير); oder Zuckerfest.

Die Festlichkeiten beginnen mit dem obligatorischen Gemeinschaftsgebet, nachdem man die pflichtmäßige Spende, die Almosensteuer des Fastenbrechens(zakat al-fitr / زكاة الفطر) spätestens am 1. Schawwal an Bedürftige entrichtet hat. Da dieses Fest der Fastenzeit ein Ende bereitet, wird es über drei Tage fröhlicher und festlicher begangen als das „große“ Opferfest am 10. Tag des Pilgerfahrtmonats.

In diesem Tag Treffen sich die Muslimischen Familien und Feiern das Fest zusammen.

 

Das Islamische Zentrum bietet an diesem Tag Essen und Spiele für Kinder und Eltern.

Tag der Offenen Tür 03.10.2016

Das Fest des Fastenbrechens 01.07.2017

Tag der Offenen Tür 03.10.2017

Kinder des Sonntagsschule in Heerser Mühle am 22.10.2017

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